Pionierarbeit in Hamburg Altona

Die inklusive Stadtteilentwicklung steckt vielerorts noch in den Anfängen. Ein Musterbeispiel dafür, wie es gehen kann, vollzieht sich jedoch derzeit im Hamburger Stadtteil Altona.

Das Forum "Eine Mitte für Alle" definiert inklusive Ziele und entwirft Planungsübersichten für den neu zu entwickelnden Stadtteil "Mitte Altona". Das Entscheidende dabei: Die Thesen und Empfehlungen des Forums fließen schon in die Vorplanungen ein, sie werden von den beteiligten Gremien mitgetragen und sind von Anfang an Teil des Projekts.
Das Forum "Eine Mitte für Alle" ist offen für alle Interessierten. Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter ganz unterschiedlicher Institutionen sind Teil dieser Plattform: Politik, Verwaltung und Ausschüsse, Kreativwirtschaft und Stiftungen, Universitäten, Initiativen und Baugemeinschaften, auch Kirche und Stadtplanung machen mit.
Q8, eine Initiative der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, hat "Eine Mitte für Alle" im Frühling 2012 auf den Weg gebracht und begleitet den Prozess. Karin Haubenreisser von Q8 nahm damals auch Kontakt zum CEDOS-Netzwerk auf und lud Klaus Candussi als best practice-Vertreter auf eine Podiumsdiskussion ein – der Beginn einer kontinuierlichen Beratungstätigkeit.
Im November 2013 zeichnete die Stadt Hamburg das Quartiersentwicklungsprojekt Q8 Altona für "Eine Mitte für Alle" mit dem mit 10.000 Euro dotierten "Senator-Neumann-Preis" aus. "Eine Mitte für Alle" wurde als inklusive Leitlinie im Wohnungsbauprogramm 2014 des Bezirks Altona aufgenommen. Auch die Bezirksversammlung Altona stellte sich einstimmig hinter die Ziele des Forums. Sie sprach sich im Februar 2014 dafür aus, dass die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde (BSU) die Empfehlungen des Forums in den Vertrag der Mitte Altona mit den Eigentümern des Geländes aufnehmen soll.

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