Ostholstein, erlebbar für alle

Marion Moser von capito Graz und "Bereit für Barrierefreiheit" kennt das Projekt "Ostholstein, erlebbar für alle" seit seinen Anfängen.
Im Jänner 2013 war sie zu einer Fachtagung geladen, im April 2014 besuchte sie Ostholstein auf Einladung der Projektleiterin Lena Middendorf. Moser schulte eine Gruppe Freiwilliger, die sich künftig in ihren Kommunen als Fachleute für Barrierefreiheit engagieren werden.

Die "Freiwilligen", das sind Menschen mit und ohne Behinderung, einige Gemeindevertreter, aber auch Seniorinnen und Senioren, eine Architektin, eine Technische Zeichnerin und sogar ein Polizist. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr wissbegierig und sprühten nur so vor Ideen. Ich muss gestehen, so viel Engagement erlebt man selten", sagt Moser. Den Grund für das Engagement erklärte ein Teilnehmer so: "Ich habe das Gefühl, bislang auf die Butterseite des Lebens gefallen zu sein und möchte jetzt einfach etwas zurückgeben." Für Moser steht fest, dass die Region rund um Ostholstein nicht nur auf dem richtigen Weg ist, sondern ihr Ziel – umfassende Barrierefreiheit – auch schon sehr bald realisieren kann. Die bunte Mischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer trägt dazu einen wichtigen Teil bei.

Das Projekt „Ostholstein, erlebbar für alle“ wurde im vergangenen Jahr von der Lebenshilfe Ostholstein initiiert und wird von der Aktion Mensch gefördert.

Weitere Informationen: http://www.ostholstein-fuer-alle.de